Chronik CDU Winsen (Aller)

29.09.1968

Bei den Gemeinderatswahlen fand ein zukunftsweisender Umbruch statt: Zum ersten Mal trat die CDU Winsen (Aller) mit einer eigenen Kandidatenliste zur Kommunalwahl an. Zuvor hatte nur die SPD (6 Mandate) eine eigene Fraktion im Gemeinderat gestellt, während die CDU als Teil der Wählergemeinschaft Winsen (WGW) angetreten war, welche mit 9 Mandaten die Mehrheit stellte.  Nun stellte die CDU fünf Ratsherren: Hans Becker, Gotthold Paschke, Otto Rehburg, Johannes Tamme (2. Beigeordneter) und Georg Wilhelm. Die SPD stellte ebenfalls fünf Ratsherren, die WGW vier.

Damit wandelte sich die CDU Winsen (Aller) auch in Winsen endgültig von der durch wenige Funktionäre geprägten Honoratiorenpartei der Adenauerzeit zur modernen Mitgliederpartei.

 

1969/70

Nachdem die niedersächsische Landesregierung dafür besondere Starthilfe- und Sondermittel in Aussicht gestellt hatte, wurde unter maßgeblicher Beteiligung der CDU die Gründung einer sog. „Einheitsgemeinde Winsen (Aller)“ beschlossen. Der maßgebliche Beschluss wurde im Gemeinderat am 6. April 1970 gefasst. Für den Kernort Winsen sowie für Südwinsen wurde zunächst auf die Bildung von eigenen Ortsräten verzichtet.. Es folgten am 06.04.1970 Eingemeindungsverträge mit allen Außendörfern außer Bannetze, denen der Winser  Rat dann am 30.04.1970 zustimmte. Bannetze beschloss dann am 06.05.den Beitritt, der Winser Rat stimmte dem am 14.05.1970 zu.

In dieser Zeit waren die Debatte im Winser Rat lebhaft, aber konstruktiv. Dies zeigte sich insbesondere, als die CDU am 22.04.1970 den Bau eines Schwimmbades in der Nähe des Kalksandsteinwerkes zusammen mit der Gemeinde Wietze beantragte, verbunden mit der Gründung eines Zweckverbandes „Freizeitpark Allertal“. Die Pläne wurden jedoch 1971 fallen gelassen, der Zweckverband wieder aufgelöst und stattdessen der Bau eines eigenen Schwimmbades beschlossen.

 

14.01.1971

Der Übergangsrat der zu gründenden Einheitsgemeinde Winsen (Aller) tritt in der Gastwirtschaft „Zur Örtzebrücke“ erstmals zusammen. Die CDU stellte sechs von 27 Mitgliedern: Hans Becker, Kurt Müller, Gotthold Paschke, Otto Rehburg, Johannes Tamme (2. Beigeordneter), Georg Wilhelm.  Dazu kamen sieben von der SPD, 13 von der WGW und ein weiteres Mitglied. Dabei ist zu beachten, dass sich die CDU in einigen Außendörfern noch nicht von der WGW getrennt hatte.

 

04.04.1971

Bei den ersten Kommunalwahlen nach der Gebiets- und Verwaltungsreform stellt die CDU fünf von 17 Ratsmitgliedern: Lothar Hinsch (Fraktionsvorsitzender), Gotthold Paschke, Herbert Söhnholz, Johannes Tamme und Georg Wilhelm. Die SPD stellte vier Ratsherren, die Wählergemeinschaft (WEW) acht.

 

Wird fortgesetzt

 

 

 

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