Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, dass Sie die Seite der CDU – Winsen (Aller) angeklickt haben.

Auf den einzelnen Seiten unserer Homepage informieren wir sie über die Persönlichkeiten unseres Vorstandes und der Ratsfraktion.

Weiterhin finden Sie auf den betreffenden Seiten Informationen über unser politisches Handeln. 

 

Hans-Günter Grunke (Vorsitzender)

Dr.Wolf Nitschke (stlv. Vorsitzender)

Wilhelm Redeker (stlv. Vorsitzender)

Burkhard Hoppenstedt (Mitgliederbeauftragter)

 

Besuchen Sie unsere Facebookseite:

https://www.facebook.com/CDU.Winsen.Aller/

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An den CDU Landesverband Niedersachsen

An den CDU Landesverband Niedersachsen

Wilfried-Hasselmann-Haus

Vorsitzender Herr Dr. Bernd Althusmann   MdL

Hindenburg Straße 30

 

30175 Hannover

 

 

 

 

Sehr geehrter Herr Dr. Althusmann,

 

angesichts aktueller parteiübergreifender sowie parteiinterner Spannungen auf Bundes- und Länderebene sowie des derzeitigen bundespolitischen Kurses der in Regierungsverantwortung stehenden CDU sehen wir uns als ehrenamtliche Kommunalpolitiker*innen und Vorstandsmitglieder des Gemeindeverbandes Winsen (Aller) mit großer Unzufriedenheit seitens unserer Mitglieder, Wähler und Freunde konfrontiert. Diese manifestiert sich nicht nur in deutlich abnehmender Wählerzustimmung in Kommunalwahlen sondern in offenen Unmutsbekundungen im persönlichen Gespräch und sogar in den Austritten einiger alteingesessener Mitglieder. Für uns alle gilt es nun, diese Krisensituation gemeinsam zu bewältigen; konrekt heißt dies, das Vertrauen der Wähler*innen zurückzugewinnen.

 

Zu diesem Zweck haben wir als Gemeindeverband den offenen Dialog mit der Basis gesucht, um den Bürger*innen eine Plattform zu bieten, ihre Kritik, Fragen und Anregungen – insbesondere im Hinblick auf landes- und bundespolitische Themen – zu äußern. Wir möchten unsere Funktion als Schnittstelle zwischen Parteibasis und Funktionären nutzen, um diesen Gehör zu verschaffen. Daher möchten wir Ihnen in diesem Schreiben verschiedene Punkte von der Basis der Freunde und Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes Winsen (Aller) mitteilen.

 

 

 

CDU Gemeindeverband Winsen (Aller)

 

Die Gemeinde Winsen (Aller) liegt im Landkreis Celle und hat 13.600 Einwohner.

Unser CDU Gemeindeverband hat 68 Mitglieder.

Kreisverband Celle                                                                                                        Kreisvorsitzender Herr Henning Otte, MdB

Wahl zum Deutschen Bundestag: Wahlkreis 044 Celle – Uelzen                 Abgeordneter Herr Henning Otte, MdB

Wahl zum Niedersächsischen Landtag: Wahlkreis 45  Bergen                     Abgeordneter Jörn Schepelmann, MdL

 

Im Kreisverband und in den Wahlkreisen haben wir mit Herrn Henning Otte, MdB und mit Herrn Jörn Schepelmann, MdL eine sehr gute Zusammenarbeit, die auf einer langjährigen Freundschaft basiert.

 

 

1)      Wir stellen uns als Kommunalpolitiker*innen die Frage, wie wir uns in den kommenden Kommunalwahlen in Niedersachsen (September 2021) verhalten sollen. Es ist in vielen Gemeinden und Ortschaften üblich, gemeinsame Listen für Gemeinde- und/oder Ortsratewahlen aufzustellen.

Sollen wir es tatsächlich zulassen bzw. es wagen, uns auf gemeinsame Listen mit Kandidaten der Rechten (oder der Linken) aufstellen zu lassen?

Wir wünschen uns dahingehend eine klare Stoßrichtung, um zu verhindern, dass sich das Thüringer Regierungschaos auch in niedrigeren Instanzen bemerkbar macht.

 

2)      Unsere Gemeinde ist sehr landwirtschaftlich geprägt, daher finden landwirtschaftliche Sorgen besondere Aufmerksamkeit. Wir wünschen uns von zentraler Seite aus mehr Wertschätzung für regionale Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte aus Deutschland bzw. aus der jeweiligen Region.

Zu dem Zwecke sollten ansässige öffentliche Einrichtungen mit „gutem Beispiel“ vorangehen und ihre Produkte für bspw. die Mittagsversorgung regional beziehen. Dahingehend sollten die Ausschreibungsbedingungen durch entsprechende Regulierung angepasst werden.

Zudem sollte die öffentliche Hand selbst die Lebensmittelversorgung in ihren Kantinen; über alle hierarchischen Dimensionen hinweg überwiegend auf regionale Produkte umstellen.

Elemant hierfür ist natürlich der finanzielle Aspekt: dafür muss die öffenltiche Hand auch bereit sein, Geld freizugeben.

 

3)      Zum Thema Verkehr steht unsere Gemeinde aktuell vor den folgenden Schwierigkeiten.

Für die Einrichtung von Zebrastreifen bestehen derzeit zu viele gesetzliche Hürden (bspw. wird an einigen Stellen eine zu geringe Zahl von Autofahrenden diagnostiziert), was es uns erschwert, insbesondere Schulwege sicherer gestalten zu können.

In der Celler Straße, kurz vor dem Ortsausgang Richtung Celle, war bereits vor einiger Zeit eine Fußgängerampel zugesichert worden, aufgrund eines personellen Wechsels im Ministerium allerdings wieder abgesagt. Besagte Straße ist außerordentlich breit und gerade zu Pendel- und Stoßzeiten viel befahren. Morgens müssen die Schüler*innen, die mit dem Bus zur Schule nach Celle fahren, allerdings genau dort die Straße überqueren, da sich die Haltestelle auf der anderen Seite (vom Ortskern aus gesehen) befindet. Diese Gefahrensituation wünschen wir umgehend zu beseitigen.

 

4)      Eng hiermit verbunden beschäftigt unsere Basis auch das Thema Schule:

Schulbusse sind oft gnadenlos überlastet, was ein eklatantes Sicherheitsrisiko darstellt. Gleichzeitig sind aufgrund der Größe des Landkreises und der Standorte der Schulen insbesondere in unserer Gemeinde viele Schüler*innen auf den Busverkehr angewiesen.

Ab 2025 soll jedes Grundschulkind ein Anrecht auf Ganztagsbetreuung erhalten; allerdings ist zur Zeit noch nicht einmal die vormittagliche Betreuung und Beschulung wirklich funktionsfähig, da auch an den Schulen in unseren Gemeinden Lehrkräfte fehlen, bzw. in Krankheitsfällen nicht ausreichend Vertretungspersonal zur Verfügung steht.

Ein Kernproblem besteht hier darin, dass Bereitschaftszeiten von Lehrern nicht als volle Dienstzeit gerechnet werden, weshalb der errechnete Bedarf an Lehrkräften (bzw. Arbeitsstunden) von dem tatsächlichen drastisch abweicht.

 

5)      Zu guter Letzt kam das Thema Sicherheit in Diskussionen auf: im Land Niedersachsen wurden 1000 neue Polizeidienstposten geschaffen, aber gleichzeitig wird nicht in neue Uniform oder Ausrüstung investiert, was zu schlechteren Arbeitsbedingungen nicht nur für die neuen, sondern für alle Beamten führt.

 

 

 

 

Zur Information für den 33. Parteitag der CDU Deutschlands.

 

Für unsere Basis ist die Einberufung des 33. Parteitages der CDU Deutschlands am 25.April 2020 die richtige Entscheidung, damit Sicherheit nicht nur an der Parteibasis, sondern in der Bevölkerung besteht.

Unsere Parteibasis spricht sich mit großer Mehrheit für Herrn Friedrich Merz an der Position des Bundesvorsitzenden aus.

 

 

 

 

Wir möchten Sie im Interesse unserer Wähler*innen bitten, auf unsere Fragen nicht mit den Standartantworten und -beiträgen – bekannt aus Presse, Funk und Fernsehen – zu antworten. Gerne organisieren wir eine Veranstaltung in Winsen (Aller) auf Gemeinde oder Kreisebene für Sie oder einen Vertreter Ihres Hauses in Vorbereitung auf das Wahljahr 2021.

 

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An den CDU Bundesverband

An den CDU Bundesverband

Konrad-Adenauer-Haus

Vorsitzende Frau Annegret Kramp-Karrenbauer

Klingelhöferstraße 8

 

10785 Berlin

 

 

 

 

Sehr geehrte Frau Kramp-Karrenbauer,

 

angesichts aktueller parteiübergreifender sowie parteiinterner Spannungen auf Bundes- und Länderebene sowie des derzeitigen bundespolitischen Kurses der in Regierungsverantwortung stehenden CDU sehen wir uns als ehrenamtliche Kommunalpolitiker*innen und Vorstandsmitglieder des Gemeindeverbandes Winsen (Aller) mit großer Unzufriedenheit seitens unserer Mitglieder, Wähler und Freunde konfrontiert. Diese manifestiert sich nicht nur in deutlich abnehmender Wählerzustimmung in Kommunalwahlen sondern in offenen Unmutsbekundungen im persönlichen Gespräch und sogar in den Austritten einiger alteingesessener Mitglieder. Für uns alle gilt es nun, diese Krisensituation gemeinsam zu bewältigen; konrekt heißt dies, das Vertrauen der Wähler*innen zurückzugewinnen.

Zu diesem Zweck haben wir als Gemeindeverband den offenen Dialog mit der Basis gesucht, um den Bürger*innen eine Plattform zu bieten, ihre Kritik, Fragen und Anregungen – insbesondere im Hinblick auf landes- und bundespolitische Themen – zu äußern. Wir möchten unsere Funktion als Schnittstelle zwischen Parteibasis und Funktionären nutzen, um diesen Gehör zu verschaffen. Daher möchten wir Ihnen in diesem Schreiben verschiedene Punkte von der Basis der Freunde und Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes Winsen (Aller) mitteilen.

CDU Gemeindeverband Winsen (Aller)

 

Die Gemeinde Winsen (Aller) liegt im Landkreis Celle und hat 13.600 Einwohner.

Unser CDU Gemeindeverband hat 68 Mitglieder.

Kreisverband Celle                                                                                                        Kreisvorsitzender Herr Henning Otte, MdB

Wahl zum Deutschen Bundestag: Wahlkreis 044  Celle – Uelzen                Abgeordneter Herr Henning Otte, MdB

Wahl zum Niedersächsischen Landtag: Wahlkreis 45 Bergen                       Abgeordneter Herr Jörn Schepelmann, MdL

 

Im Kreisverband und in den Wahlkreisen haben wir mit Herrn Henning Otte, MdB und mit Herrn Jörn Schepelmann, MdL eine sehr gute Zusammenarbeit, die auf einer langjährigen Freundschaft basiert.

 

 

Die Bundespartei möge hinwirken auf die Richtigstellung der Daten im Umweltbereich, die die Bundesregierung an die Europäische Union weiterleitet; insbesondere:

1)     Der Wolfsbestand beläuft sich auf 105 Rudel zum Ende des Monitoringjahres 2019 statt (wie gemeldet Stand 01.05.2019) 255 Tiere.

 

2)     Grundwasser: Die Messung der Nitratbelastung erfolgt in Deutschland (als einziges Land der EU) gemäß eines Belastungsmessstellennetzes, welches nur die am stärksten belasteten Brunnen beinhaltet. Daher liegt die gemessene und gemeldete Nitratbelastung deutlich über dem tatsächlichen Wert, wodurch Deutschland unter Druck gerät.

 

3)     In Anbetracht der nach wie vor undurchsichtigen politischen Lage in Thüringen wurden die folgenden Botschaften von Seiten unserer Basis deutlich:

Das Krisenmanagement von Seiten der Parteiführung auf verschiedenen Ebenen strahlt nicht die Souveränität aus, derer es bedarf, um weiterhin Regierungsverantwortung (mit-)tragen zu können

Es ist nicht vermittelbar, warum an einem die Demokratie de facto lähmenden Parteibeschluss festgehalten werden soll; dieser sollte dringend abgeändert oder insgesamt verworfen werden angesichts der Tatsache, dass – gemessen an Radikalität, Achtung von Menschenwürde und Demokratiefeindlichkeit – die Linkspartei mit der sogenannten Alternative für Deutschland nicht gleichzusetzen und infolgedessen nicht gleich behandelt werden darf.

Aus o.g. Grund wünscht sich unsere Basis, die CDU möge bei jedem Regierungsprojekt einzeln entscheiden, ob sie dies mitträgt.

4)     Daraus abgeleitet stellen wir uns als Kommunalpolitiker*innen zudem allgemein die Frage, wie wir uns in den kommenden Kommunalwahlen in Niedersachsen (September 2021) verhalten sollen: es ist in vielen Gemeinden und Ortschaften üblich, gemeinsame Listen für Gemeinde- und/oder Ortsräte aufzustellen; sollen wir tatsächlich zulassen bzw. es wagen, uns auf gemeinsame Listen mit Kandidaten der Rechten (oder der Linken) aufstellen zu lassen? Wir wünschen uns dahingehend eine klare Stoßrichtung, um zu verhindern, dass sich das Thüringer Regierungschaos auch in niedrigeren Instanzen bemerkbar macht.

5.)  Zum Thema der ländlichen Gesundheitsversorgung ist zu bemerken, dass im Landkreis Celle der bisherige Stand der örtlichen Notaufnahme und Krankentransporte auf jeden Fall beibehalten werden sollte. Nichtsdestotrotz erkennen wir große Schwierigkeiten im Hinblick auf niedergelassene Ärzte im ländlichen Raum:


Für Fachärzte werden mittlerweile über die zentrale Terminvergabestelle Termine im Umkreis von 100 Kilometern erst in nicht unter einem Jahr vergeben.

Wenn jedoch Hausärzte Rezepte für Medikamente ausstellen, weil der betroffene Patient bei den jeweiligen Fachärzten keine Termine bekommen, zu denen sie laut Krankenkasse nicht berechtigt sind, so werden sie persönlich in Regress genommen; mit dem Erfolg, dass der betroffene Patient von niemandem mehr versorgt werden kann.

Patientendeckelungen für Ärzte werden nicht konsistent auf die sich verändernde Bevölkerungsstruktur umgelegt, weshalb im ländlichen Raum die Ärzteversorgung angesichts des demographischen Wandels immer weiter sinken wird.

6)     Unsere Gemeinde ist sehr landwirtschaftlich geprägt, daher finden landwirtschaftliche Sorgen besondere Aufmerksamkeit: wir wünschen uns von zentraler Seite aus mehr Wertschätzung für regionale Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte aus Deutschland bzw. aus der jeweiligen Region.

Zu dem Zwecke sollten ansässige öffentliche Einrichtungen mit „gutem Beispiel“ vorangehen und ihre Produkte für bspw. die Mittagsversorgung regional beziehen. Dahingehend sollten die Ausschreibungsbedingungen durch entsprechende Regulierung angepasst werden.

Zudem sollte die öffentliche Hand selbst die Lebensmittelversorgung in ihren Kantinen; über alle hierarchischen Dimensionen hinweg überwiegend auf regionale Produkte umstellen.

Elemant hierfür ist natürlich der finanzielle Aspekt: dafür muss die öffentliche Hand auch bereit sein, Geld freizugeben.

 

7)     Zu guter Letzt ein paar Bemerkungen zum Thema des bevorstehenden Wechsels des Bundesvorsitzes: Für unsere Basis ist die Einberufung des 33. Parteitages der CDU Deutschlands am 25.April 2020 die richtige Entscheidung, damit Sicherheit nicht nur an der Parteibasis, sondern in der Bevölkerung besteht.

Unsere Parteibasis spricht sich mit großer Mehrheit für Herrn Friedrich Merz an der Position des Bundesvorsitzenden aus.

 

  

Wir möchten Sie im Interesse unserer Wähler*innen bitten, auf unsere Fragen nicht mit den Standardantworten und -beiträgen – bekannt aus Presse, Funk und Fernsehen – zu antworten. Gerne organisieren wir eine Veranstaltung in Winsen (Aller) auf Gemeinde- oder Kreisebene für Sie oder einen Vertreter Ihres Hauses in Vorbereitung auf das Wahljahr 2021.

 

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Neues Mitglied in der CDU-Fraktion, Jürgen Doogs

Seit dem 07.Januar 2020 ist Herr Jürgen Doogs Mitglied des Gemeinderates Winsen (Aller) und der CDU-Fraktion im Rat.


Jürgen Doogs wurde bei der Kommunalwahl als Ersatzmitglied für die CDU gewählt. Bereits in der letzten Wahlperiode 2011 - 2016 war er Mitglied des Winser Gemeinderates.


Als ausgebildeter Finanzwirt und pensionierter Finanzbeamter wird er unsere Kompetenz im Bereich Finanzen und Rechnungsprüfung verstärken.


Aufgrund seiner Wohnadresse wird Jürgen Doogs auch in der Arbeitsgruppe Kernort Winsen (Aller) die Interessen der Winser Bürgerinnen und Bürger vertreten.

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Unterschriften für neues Gymnasium in Winsen (Aller)

Parteiübergreifende Initiative des Gemeinderats

Die Winser Politik setzt sich geschlossen dafür ein, dass in der Gemeinde ein neues Gymnasium eingerichtet wird. Am 10. Dezember hat das Celler Hölty-Gymnasium entschieden, dass es seinen Standort in den Westkreis verlegen wird. In Kürze werden deshalb der Celler Kreistag und Landrat Klaus Wiswe darüber entscheiden, wo genau diese weiterführende Schule ihren Ort finden soll.

 

Zur Auswahl steht dabei zum einen die Renovierung vorhandener Gebäude in Ovelgönne, die die Investition eines hohen Millionenbetrags erforderlich machen wird. Die Mitglieder des Winser Rates sprechen sich stattdessen mit Nachdruck für die Errichtung eines Gymnasiums in ihrer Gemeinde aus. 

 

In einer Stellungnahme an den Landrat Herrn Wiswe begründen sie diese Auffassung damit, dass der Neubau den modernsten pädagogischen Ansprüchen Rechnung tragen werde. Anders als bei einer bloßen Sanierung älterer Gebäude würden so Aspekte wie die notwendige Licht- und Luftqualität, die Raumakustik und das Raumklima mit pädagogischen und baulichen Zielen in Einklang gebracht werden können. Ebenso ließe sich die Digitalisierung des Unterrichts voranbringen. Ein Neubau ließe sich schließlich auch mit einer nachhaltigen Energieversorgung vereinen.

 

Die Vertreter der Winser Politik plädieren für die Planung des neuen Gymnasiums als CO²-neutrale „Plus-Energie-Schule“, die mehr Energie erzeugt, als sie selbst verbraucht, und Vorbildcharakter besitzt. Ein solches Konzept lässt sich 

 

Um dem Landkreis zu vermitteln, dass dieses Projekt auch die breite Unterstützung der Bevölkerung genießt, bitten die an der Initiative beteiligten Parteien um die Unterschrift der Winser Bürger. Auf diesem Wege können diese die Mitglieder des Kreistags mit dazu aufrufen, sich für den Neubau eines Gymnasiums in der Gemeinde Winsen (Aller) zu entscheiden.

 

In Winser Geschäften, die das GIW-Schild (siehe Abb.) ausgehängt haben, liegen Unterschriftenlisten aus, in die sich die Bürger eintragen können.

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Nachruf Wiltrud Schumann

 

„Du hast mehr für die Menschen und uns getan als wir dir je zurückgeben könnten. Wir sind unendlich dankbar und verneigen uns vor deiner Lebensleistung.“ 

Am Samstag den 07. Dezember verstarb im Alter von 71 Jahren unser langjähriges Parteimitglied und Mitglied in der CDU Fraktion im Gemeinderat, Frau Wiltrud Schumann.

Das Wirken von Frau Wiltrud Schumann für das Allgemeinwohl und die Menschen in unserer Gemeinde kann nicht hoch genug gewürdigt werden. Wiltrud Schumann ist der CDU im Jahr 1976 beigetreten. Von 1986 bis heute gehörte sie dem Rat der Gemeinde Winsen (Aller) an, dem Wiltrud von 2001 bis 2014 als Ratsvorsitzende vorstand. 

In ihre Zeit als Vorsitzende des Kultur- und Schulausschusses, dem Wiltrud 15 Jahre vorstand, fiel der Bau der 2. Grundschule am Gildesweg. In der Zeit von 1989 bis 2005 war Wiltrud Schumann Bezirksvorsitzende der Frauenunion in der sie 12 Jahre als stellvertretende Landesvorsitzende Niedersachsen und 8 Jahre als Beisitzerin im Bundesvorstand wirkte.

Auf ihrem politischen Weg bewarb sich Wiltrud häufig um politische Ehrenämter. So wurde sie unter anderem zur Delegierten auf Landes und Bundesebene gewählt. 3 Mal kandidierte Wiltrud Schumann für das europäische Parlament.

Zu keinem Zeitpunkt scheute Wiltrud Schumann die politische Konfrontation. Für sie stand hierbei immer das Wohl der Menschen in unserer Gemeinde an der ersten Stelle. Ihr kam es grundsätzlich auf die ganzheitliche Betrachtung an und es ging ihr nie darum, ob eine notwendige Entscheidung populär oder unbequem ist.

Auch außerhalb der Politik setzte sich Wiltrud Schumann ehrenamtlich für die Allgemeinheit ein. Sie war jahrzehntelang Mitglied im Winser Heimatverein und dort 16 Jahre im Vorstand aktiv. Ebenfalls war Ihr die Arbeit in der Winser Krebsinitiative wichtig, der sie 1999 beitrat und deren 2. Vorsitzende sie bis 2015 war. Jahrelang war sie Vorsitzende der Sozial- und Diakoniestation Winsen (Aller).

2011 wurde Frau Wiltrud Schumann für ihren unermüdlichen Einsatz das Bundesverdienstkreuz im Auftrag des damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff durch Landrat Klaus Wiswe überreicht

Die letzte große Auseinandersetzung war für Wiltrud mit guten Argumenten nicht zu gewinnen und so müssen wir uns schweren Herzens von ihr verabschieden. Wir werden Wiltrud Schumann ein ehrendes Andenken bewahren.  

Unsere Gedanken sind in diesen Tagen bei Ihrem lieben Mann Volker, den Kindern und Enkelkindern.

Hans-Günter Grunke                                                       Burkhard Hoppenstedt

Gemeindeverbandsvorsitzender                                  Fraktionsvorsitzender

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+++Spielplätze+++Schattenplätze+++

Immer wieder werden wir aus der Bevölkerung angesprochen: Die Gemeinde Winsen (Aller) baut ja jetzt schöne Spielplätze, aber warum vergesst Ihr immer wieder die Schattenplätze für die Kleinen und die Eltern? In der prallen Sonne hält man das nicht aus.

 

Wir haben uns dann die Situation angeschaut.

 

Am Lönsweg (oben auf dem Foto), in Bannetze, in Thören, in Meißendorf, überall fehlt es an Schattenspendern. Das soll sich nach unserer Meinung ändern und so haben wir folgenden Antrag bei der gemeinde eingereicht.

 

Hier geht es zum Antrag

 

 

WINSEN NEU DENKEN – CDU Fraktion im Gemeinderat

 

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Wir haben uns dann die Situation angeschaut. Am Lönsweg (oben auf dem Foto), in Bannetze, in Thören, in Meißendorf, überall fehlt es an Schattenspendern. Das soll sich nach unserer Meinung ändern und so haben wir folgenden Antrag bei der Gemeinde eingereicht.     

+++Oberschule ++Abitur++Realität+++

Offener Brief großer Teile der Politik in der Gemeinde Winsen (Aller) an Herrn Theel, Direktor der Oberschule im Allertal.

Wenn die Winser Politik zusammenhält erreichen wir mehr für Alle. Das müsste viel öfter gelingen.

 

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CDU Fraktion steht zur Grundschule

Eng wie in der Sardinenbüchse. Grundschullandschaft nach Vorstellung der GfW Gruppe.

Debatte in Fachausschüssen unerwünscht.

Verwaltung und Gruppe „Gemeinsam für Winsen“ verhindern Einbringung.

 

Was der Winser Politik bei der Forderung nach einem Gymnasium gelungen ist, scheint bei der Diskussion um die Gestaltung der Grundschullandschaft in Winsen unerwünscht zu sein. Beim Gymnasium für den Westkreis hat sich, auf Initiative der CDU Fraktion, Winsens Politik und die Verwaltung an einen Tisch gesetzt, sachlich miteinander gesprochen und schlussendlich an einem Strang gezogen.

„Die CDU Fraktion bedauert es außerordentlich, dass die GfW Gruppe unseren Antrag auf den Bau einer 2. Grundschule nicht in die Fachausschüsse eingebracht hat und sich somit der notwendigen Diskussion entzog. Genau diese intensive Diskussion ist unabdingbar, um für unsere Gemeinde die bestmögliche Lösung zu finden“ sagt Burkhard Hoppenstedt, Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat.

 

CDU Fraktion steht zur Grundschule am Amtshof.

 

Die Grundschule am Amtshof ist sechszügig und platzt aus allen Nähten. In der Vergangenheit mussten Fachräume in Klassenräume umgewandelt werden und derzeit gibt es 2 mobile Klassenräume in Containerbauweise. Ein Fachraum sowie Lagerungsmöglichkeiten und ein improvisiertes Büro sind ebenfalls in Containern untergebracht.

 

„Die CDU Fraktion ist stolz darauf, dass wir mit der Grundschule am Amtshof derzeit eine leistungsstarke und funktionierende Grundschule haben. Damit das auch so bleibt, halten wir aber an unserer Auffassung fest, dass ein Neubau eine echte Alternative zum Anbau sein kann“, so CDU Ratsfrau Wiltrud Schumann.

 

„Ein Anbau ist schneller umsetzbar und kostengünstiger als ein kompletter Neubau und bringt eine schnelle Entlastung“.

 

„Hier hat die Mehrheitsgruppe Recht. Aber reicht ein Anbau mit 4 Klassenräumen für 2,3 Mio € aus, um den Platzbedarf der Grundschule zu decken? Mit Blick auf unsere wachsende Gemeinde und den damit verbundenen steigenden Schülerzahlen werden wir in Winsen aber sehr schnell vor einem weiteren Anbau stehen. Es ist davon auszugehen, dass die Entlastung nur von kurzfristiger Dauer sein wird. Wenn man hier nicht richtig anfasst, werden wir sehr schnell wieder vor denselben Problemen stehen, die wir derzeit vorfinden. Nach CDU Auffassung ist ein Anbau, wie er in der vergangen Ratssitzung von der Verwaltung vorgetragen wurde, nicht zukunftsorientiert sondern der absehbare Weg in eine Sackgasse. Auch aus pädagogischer Sicht ist der Weg zur XXL Grundschule bedenklich. Überfüllung verursacht Stress der sich negativ auf das Lernen unserer Kinder auswirkt. Genau deswegen sollen Grundschulen im Normalfall nicht mehr als 4 zügig sein“ gibt Dr. Wolf Nitschke, Gymnasiallehrer aus Winsen zu Bedenken.

 

„Wer sich die bestehende Schule und den Schulhof einmal anschaut, wird dabei schnell feststellen, dass der Platz bereits jetzt kaum noch ausreichend ist. Man muss überlegen, ob man nicht an anderer Stelle investiert und dadurch langfristig und zukunftsorientiert den Dampf vom Kessel nimmt. Wenn wir jetzt nicht beginnen Winsen neu zu denken, werden wir zukünftig immer mehr Kinder auf immer engerem Raum zusammenpferchen. Ist das dann der bessere Weg für unsere Kinder? Schaffen wir so bestmögliche Lern- und Lehrbedingungen für Schüler und Lehrer?“ fragt sich Fraktionsmitglied Hagen Lindhorst.

 

„Die CDU Fraktion ist froh, dass die Verwaltung davon abgekommen ist, den Kindergarten in der Allerstraße der Grundschule zuzuschlagen und den Argumenten folgt, die Florian Hemme im Bürgermeisterwahlkampf vorgebracht hat. Hemme hat bereits 2018 gesagt, dass ein Grundschulanbau notwendig ist, man aber auch sachlich und ergebnisoffen über einen Neubau nachdenken muss. Für diese Aussage ist Florian Hemme damals vom Amtsinhaber scharf kritisiert worden. Vor diesem Hintergrund ist es schon merkwürdig, wenn die Sprecher der GfW Gruppe der CDU nun „die Rolle rückwärts“ vorhalten. Auf die weiteren verbalen Ergüsse der GfW Gruppe möchte ich nicht weiter eingehen.

 

Die Nichteinbringung unseres Antrages müssen wir zur Kenntnis nehmen. Wir werden natürlich dennoch auch weiter Anträge und Überlegungen an Verwaltung und Rat herantragen und laden die Ratskollegen aller Parteien dazu ein, mit uns zukünftig nach den besten Lösungen für Winsen zu suchen, anstatt die Diskussion im Vorfeld zu unterdrücken“ so Hoppenstedt abschließend.

 

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Winser Gesicht wahren

CDU Winsen steht zu Wachstum und Entwicklung aber auch zum Erhalt unserer Geschichte.

Bedauerlich. Ein besseres Wort kann man nicht finden, wenn man das Abstimmungsverhalten der Mehrheitsgruppe im Gemeinderat beurteilen möchte. Nach dem Antrag zum Bau einer 2. Grundschule in Winsen wurde auch der CDU Antrag zur Von Reden Straße 12 nicht in die Fachausschüsse überwiesen, sondern ohne Beratung vom Tisch gewischt.

Im Jahr 2016 hat die Gemeinde das Grundstück in unmittelbarer Nähe zur Aller erworben. Damals hieß es, dass Teile der Immobilie unter Denkmalschutz stehen, welche genau konnte jedoch nicht dargestellt werden. Dennoch war eine Mehrheit der Meinung, man investiere hier in ein Grundstück mit Entwicklungspotential für Winsen und die Gemeinde kaufte das Grundstück. Heute sind wir schlauer und wissen, dass alle Gebäude dem Denkmalschutz unterliegen.

 

„Ortsentwicklung auch unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes“

 

Winsen entwickelt sich rasant und das ist gut so. In den vergangenen Jahren sind immer mehr ortsprägende Gebäude verschwunden und gegen neuartige Architektur ersetzt worden. Für uns als CDU ist es wichtig, dass wir bei allem Vorangehen nicht unser Gesicht verlieren. Wenn wir die Möglichkeit haben Baudenkmäler zu erhalten sollten wir das auch tun, anstatt die Bagger rollen zu lassen. Bei der Von Reden Straße 12 sind wir nach dem NDschG sogar dazu verpflichtet.

Genau hier hat der ergebnisoffene CDU Antrag angesetzt. Wir müssen unter Berücksichtigung der Forderungen aus dem Denkmalschutz eine Lösung finden, die den Gebäudekomplex erhält und durch die Einholung von Fördermitteln den Gemeindeanteil so gering wie möglich hält. So kann verhindert werden, dass ein weiteres historisches Gebäude aus unserer Ortsmitte verschwindet. Das Gebäude weiter verfallen zu lassen und unserer Verantwortung nicht nachzukommen ist für die CDU Fraktion keine Option.

 

„Falscher Weg ohne Einbeziehung der Verwaltung“

 

Der CDU Fraktion wurde in der Ratssitzung der Vorwurf gemacht, man hätte die Gemeindeverwaltung nicht eingebunden, ja mit dem Antrag sogar übergangen. Dem widersprechen wir entschieden. Wie haben immer wieder, auch in öffentlicher Sitzung hinterfragt, was mit dem Gebäude passieren soll und in wieweit es unter Schutz steht. Eine Antwort außer, „das lassen Sie mal unsere Sorge sein“ haben wir nichts bekommen. Im Bezug auf den Denkmalschutz wurden wir von einem Gemeindemitarbeiter an den Landkreis Celle verwiesen, der uns dann an das zuständige Landesamt für Denkmalpflege nach Lüneburg verwiess. Die Aussage dort war eindeutig. Die zuständige Diplomingenieurin und Kunsthistorikerin macht deutlich, dass das Gebäude nicht aus dem Denkmalschutz genommen werden kann und darf. Dies habe sie auch bereits 2018 in einem persönlichen Vorortgespräch gegenüber der Gemeindeverwaltung deutlich gemacht. Eine Information über diesen Sachstand an den Rat der Gemeinde seitens der Verwaltung erfolgt auch hier nicht. Bedauerlich.

 

„Die CDU steht zu Winser Vereinen“

 

Die Winser Verwaltung und die Politik unterstützt die Vereine in unserer Gemeinde seit Jahrzehnten gemeinsam und Fraktionsübergreifend. Unsere Vereine, mit all ihren Gruppierungen sind Aushängeschilder für unsere Gemeinde und teilweise weit über unsere Gemeindegrenzen bekannt.

In unserm Antrag haben wir verschiedenen Möglichkeiten beschrieben, was in dem Haus Von Reden Straße 12 entstehen könnte. Ausstellungsräume für Vereine, regionale Künstler, Schulprojekte oder auch Ausstellungen zur jüngeren Gemeindegeschichte sind nur einige Möglichkeiten, die angesprochen wurden. Dabei wollen wir in keiner Weise mit anderen Vereinen und Verbänden in Konkurrenz treten, sondern vielmehr das Angebot in Winsen erweitern und Lücken schließen. Wechselnde Themen und Veranstaltungen würden nicht nur den Tourismus fördern, sondern auch die Winser Bevölkerung ansprechen, das alte historische Gebäude und der Innenhofbereich würde wieder mit Leben erfüllt.

Vor diesem Hintergrund findet es die CDU Fraktion bedenklich, wenn ein Mitglieder des Gemeinderates, die als Vertreter des Rates in Vereine entsandt werde, ihre Stellung missbrauchen um ganz offensichtlich Stimmung zu machen und Missgunst zu schüren. So ein Verhalten ist zumindest schade. Die CDU will keine Konkurrenz fördern, sondern Angebote schaffen und Lücken schließen.

 

Lassen Sie uns endlich anfassen und unserer Verantwortung Rechnung tragen

 

Abschließend müssen wir feststellen, dass der Kauf der Immobilie ein Fehler gewesen ist, aus dem sich Verpflichtungen ergeben, die uns als Gemeinde Geld gekostet haben und Geld kosten werden. Weiter stellt die CDU Fraktion fest, dass sich Verwaltung und Mehrheitsgruppe mit der Nichteinbringung unseres Ergebnisoffenen CDU Antrags wegducken und sich der eigenen, selbst herbeigeführten Verantwortung entziehen wollen. Man scheint die Auffassung zu vertreten, dass ein Abwarten bis das Gebäude zusammenstürzt die beste Option ist. Nur ist das dann eben gegen das Gesetz.

 

„Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat, ich fordere Sie auf Ihre Haltung deutlich zu überdenken. Sie haben die Wahl, ob Sie ein weiteres Stück Winser Geschichte verschwinden lassen wollen oder ob Sie sich nach dem NdschG gemeinsam mit uns für den Erhalt einsetzen möchten. Sie sollten darüber nachdenken, ob Sie weiter auf Blockade setzen oder sich in dieser Sache nicht doch mit uns an einen Tisch setzen möchten um sachlich nach einer ordentlichen Lösung zu suchen. Dazu lade ich sie herzlich ein“ so CDU Fraktionschef Burkhard Hoppenstedt abschließend.

 

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CDU Winsen (Aller) fordert Grundschulneubau

„Wir müssen schauen, wie wir die Kindergarten- und Grundschulsituation in unserer Gemeinde mit Blick auf die Zukunft gestalten wollen. Es hat sich herausgestellt, dass die „Große Winser Lösung“ (Errichtung eines XXL Kindergarten in Südwinsen und anschließende Nutzung des Kindergartengebäudes Allerstraße durch die Grundschule am Amtshof) nicht den Anforderungen der Grundschule entspricht“, sagt CDU Fraktionsvorsitzender Burkhard Hoppenstedt zu den neuesten Vorlagen der Verwaltung für den Bauausschuss am 12. September 2019.

 

Zum Hintergrund:

 

Der Grundschule am Amtshof fehlt es an Klassen- und Fachräumen. Nach derzeitigem Stand hat sich die Auffassung der Verwaltung in diesem Punkt entscheidend verändert. Die Räumlichkeiten des Kindergartens Allerstraße reichen demnach nicht, wie bisher angenommen, aus, um den Platzbedarf der Grundschule zu decken. Somit kann das Gebäude Kindergarten bleiben und die Politik muss nach anderen Lösungen suchen. „Damit steht für uns als CDU aber auch fest, dass der XXL Kindergarten in Südwinsen mit 6 Gruppen nach seiner jetzigen Planung nicht zur Umsetzung kommen kann“, leitet Wiltrud Schumann, Mitglied im für Schulen zuständigen Fachausschuss, folgerichtig ab. „Weiter gilt es festzuhalten, dass wir mit einem erneuten Anbau an die Grundschule am Amtshof die Grundschullandschaft nicht zukunftsfähig gestalten, sondern lediglich kurzfristig Dampf vom Kessel nehmen. Winsen und seine Ortsteile sind für junge Familien attraktiv und sie wachsen stetig. Mit der Lückenbebauung und der Ausweisung neuer Baugebiete, die von allen Parteien mitgetragen werden, steigen aber auch die Schülerzahlen. Dem muss die Politik Rechnung tragen und zwar jetzt“, führt Schumann weiter aus.

 

Sechszügigkeit noch geduldet.

 

Die Grundschule ist bereits jetzt sechszügig. Nach dem Niedersächsischen Schulgesetz sollen Grundschulen jedoch nicht mehr als vierzügig sein. Alles darüber hinaus wird derzeit nur geduldet. „Uns als CDU geht es in erster Linie um gute Bedingungen zum Lernen. Nicht umsonst sollen Grundschulen im Normalfall nicht mehr als vierzügig sein. Zu viele Kinder auf immer enger werdenden Raum bedeutet mehr Lärm, mehr Stress und somit eine deutliche Verschlechterung der Gesamtsituation für Schüler und Lehrer“, stellt Gymnasiallehrer und CDU Ratsherr Dr. Wolf Nitschke klar.

„Wir als Politik stehen nicht mehr oder minder vor der Entscheidung, die Container auf dem Schulhof durch einen Anbau zu ersetzen oder aber die Mittel hierfür gleich in eine neue Grundschule zu stecken, um bei einem weiteren Anstieg der Schülerzahlen in der Zukunft vorbereitet zu sein. Nach unserer Auffassung ist ein Neubau die einzig richtige Entscheidung, um die Grundschullandschaft in Winsen nachhaltig voran zu bringen“, erläutert Gemeindeverbandsvorsitzender Hans-Günter Grunke den CDU Antrag zum Bau einer 2. Grundschule in Winsen (Aller). „Gleichzeitig würde - durch einen Neubau - die Grundschule am Amtshof entlastet. Klassenräume wie auch Fachräume ständen dann in ausreichender Anzahl zur Verfügung und man könnte flexibler auf die Anmeldezahlen, auch im Hinblick auf die Herausforderungen der Inklusion, reagieren“, so Grunke weiter. 

 

„Wir als CDU Fraktion im Gemeinderat und CDU Gemeindeverband stehen hinter der stetigen Entwicklung unserer Gemeinde und fordern alle politischen Parteien und Gruppen auf, hier mit uns gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um Winsen im Bereich der Grundschulen langfristig gut aufzustellen. Daher bitten wir um Unterstützung unseres Antrages“, so Fraktionschef Hoppenstedt abschließend.

 

WINSEN NEU DENKEN – CDU Fraktion im Gemeinderat

 

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„Nun sterbe ich“

Die Winser Wilhelm-Raabe-Buche verabschiedet sich.

 

Am 1. September beginnen die Abrissarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule, um Platz für den 4. ALDI-Standort zu schaffen. Im Zuge dieser Arbeiten werde auch ich gefällt.

 

Ich bin die Wilhelm-Raabe-Buche und wurde am 15. November 1931 zu Ehren des Schriftstellers und Dichters Wilhelm Raabe von den Schülern der Winser Volksschule auf dem Schulhof gepflanzt. Da ich zu diesem Zeitpunkt bereits ein Baum war, bin ich annähernd 100 Jahre alt. Nachlesen kann man diese Geschichte in den „Winser Geschichtsblättern Nr.11“.

 

Bereits am 8. September 1931, dem 100. Geburtstag Raabes, veranstalteten die oberen Klassen eine Raabefeier, bei der die Werke des Schriftstellers gelesen und teilweise musikalisch begleitet wurden. Initiator dieses Raabegedenkens im Jahr 1931 ist wohl Rektor Otto Molsen gewesen, der die Winser Volksschule von 1928 bis 1946 leitete.

 

Seit dem Tag meiner Pflanzung ist viel passiert. Die Weimarer Republik ging unter und die Nationalsozialisten stürzten Europa in den 2. Weltkrieg. Nach dem Krieg kam die Demokratie zurück und Winsen begann aufzublühen und wuchs seit dem, wie ich selbst, ständig weiter. So wurde ich zu dem 20 Meter hohen schattenspendenden Baum mit der ausladenden Krone in der Mitte des Schulhofes, den jeder Winser kennt und unter dem ganze Generation von Schülern spielten.

 

Nun endet mein Leben und damit auch ein Teil Winser Geschichte, denn ich werde gefällt. Grund hierfür ist, dass der Winser Politik der nötige Mut fehlte, das Areal um mich herum selbst zu gestalten und zu entwickeln. Dass ausgerechnet die Grünen im Gemeinderat mit dafür votierten mich und die 6 großen Linden, die mich seit Jahrzehnten begleiten, zu fällen und durch einen Discounter zu ersetzen, macht mich sehr traurig.

 

Mir bleibt nur, mich von Ihnen, den Winser Bürgerinnen und Bürgern, zu verabschieden. Besuchen Sie mich gerne in den letzten mir verbleibenden Tagen.

 

Mit besten Wünschen für die Zukunft,

 

Ihre Wilhelm-Raabe-Buche

 

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Ostumgehung Celle

 

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Von Dampfplauderern, politischen Wendehälsen und Lügenbaronen…

Ja ja, eng war das im vergangenen Herbst. Je dichter der 21.Oktober 2018 rückte, umso mehr merkte man in den unterschiedlichen Parteien, dass die Wahl wohl ordentlich knapp ausgehen dürfte. Kein Vergleich mit unserer Nachbargemeinde im Mai 2019, in der der Amtsinhaber mit annähernd 70 Prozent der Stimmen für seine gute Arbeit in der Vergangenheit belohnt wurde. Nein, eine gereizte und unsichere Stimmung war zu verspüren und mancher wendete sich so deutlich, dass es nun auf der jüngsten Ratssitzung in Winsen zur Ausschüttung der längst überfälligen Lorbeeren kam.

 

Aber wie war das doch noch gleich?

 

Ex-CDU Ratsherr Wilhelm Claus Köhler hatte sich entschieden, sich nicht um das Amt des Bürgermeisterkandidaten in Winsen zu bewerben und so wurde ein aussichtsreicher junger und dynamischer Kandidat ins Rennen geschickt, der großen Zuspruch, auch aus anderen Parteien, erhielt. So sprach sich Bernd Harding (FDP) fast unmittelbar im Anschluss an die Nominierung öffentlich auch im Namen der FDP für Florian Hemme als geeigneten Kandidaten aus. Das hat uns als CDU natürlich sehr gefreut und es war auch nachvollziehbar, da zwischen Harding und unserem Bürgermeister durchaus gravierende Reibungspunkte in öffentlichen Sitzungen erkennbar waren. Doch dann, nach einem versöhnlichen Gespräch, löschte Harding sämtliche Wahlempfehlungen und unterstützte von da an den Amtsinhaber. Harding verließ die FDP/UWG Gruppe und war von nun an Einzelabgeordneter. Naja, ganz umsonst ist es nicht gewesen. Immerhin hat die Gruppe „Gemeinsam für Winsen“ Harding dafür gleich bei nächster Gelegenheit für den Sitz als Vertreter des Rates im Vorstand des Winser Heimatverein benannt. Man sieht also, dass es sich durchaus lohnt seine Meinung noch einmal zu überdenken.

 

Ganz anders verhielt sich Wilhelm Claus Köhler. Sicherlich enttäuscht, aber Linientreu wie er ist, hat Köhler Florian Hemme seine volle Unterstützung zugesichert. Immerhin ging es ihm ja darum, den Mann gegen den er selbst antreten wollte, und den er gerne mal als „Winser Lügenbaron“ oder „Bürgermeisterstrolch“ bezeichnete, im Roten Rathaus abzulösen. Doch wie wir heute wissen kam es auch hier anders.

 

Nach einem Gespräch mit dem CDU Kreisvorsitzenden entschied sich WCK, pünktlich zum Winser Schützen und Volksfest die CDU zu verlassen und sich der Gruppe Gemeinsam für Winsen anzuschließen und eben diesen „Bürgermeisterstrolch“ und „Lügenbaron“, den er selbst verdrängen wollte, zu unterstützen.

 

Natürlich haben sich damals viele Menschen gefragt, ob es da nicht ein unmoralisches Angebot der Gegenseite gegeben hatte. Dies war natürlich nicht so, wie uns der „Dampfplauderer“ (gängige Bezeichnung von WCK für Maximilian Schmidt) mit dem CZ Artikel vom 24.08.2018 sehr sehr glaubhaft versicherte. Ehrabschneidend seien solche Äußerungen und es wurde sogar mit Strafanzeige gedroht.

 

Einige Wochen später, pünktlich zum Heideblütenfest kam dann die nächste Schlagzeile. Wilhelm Klaus Köhler tritt der CDW bei. Nun, das Köhler diesen Schritt geht und sich den von ihm immer als „politische Wendehälse“ titulierten Mitgliedern der CDW anschließt, hat uns dann auch nicht mehr verwundert, waren wir über diesen Schritt doch bereits im Vorfeld informiert worden. Da hätte man das Jackett, für das am Schützenfest Freitag gemachte Pressefoto mit Jannik Randolph, auch gleich anlassen können.

 

Nach der Wahl wurde es dann ruhiger und mit immer mehr Abstand zur Bürgermeisterwahl kehrte der politische Alltag in unsere Gemeinde zurück. Bis im Vorfeld der letzten Ratssitzung, welch Überraschung, Bernd Harding der Gruppe gemeinsam für Winsen beitrat.
Folge? Die Gruppe Gemeinsam für Winsen bekommt einen Sitz mehr im Verwaltungsausschuss. Und nun dürfen alle mal raten, wer diesen Sitz bekommen hat?
RICHTIG. Herzlichen Glückwunsch.

 

Nun. Wir waren natürlich nicht dabei, im Seminarraum II der Heim- und Volkshochschule Hustedt, in dem die entscheidenden Eckpunkte für die Ausrichtung des SPD Bürgermeisterwahlkampfes gestellt wurden. Wir wissen auch nicht, ob die Aussagen von SPD Mitgliedern stimmen, die nach der Bürgermeisterwahl an uns herangetreten sind und uns die Ereignisse genauso geschildert haben. Aber eines wissen wir ganz sicher…

 

Wenn ein politischer Hardliner wie Wilhelm Claus Köhler aus reinem Eigennutz, Geltungsbedürfnis, aber sicher auch aus Enttäuschung, nicht selbst Kandidat geworden zu sein, von jetzt auf gleich die politischen Strömungen unterstützt, die er über Jahre als „Feinde“, „Dampfplauderer“ oder aber als „politische Wendehälse“ bezeichnet hat, sagt dies doch einiges über die Person Köhler aus. Seinen Spitznamen jedenfalls hat er sich selbst gegeben. Und der wird in Erinnerung bleiben.

 

Wir können heute feststellen, dass die Lücken, die WCK in der CDU gerissen hat durch seinen Austritt von ihm selbst geschlossen wurden.

 

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